Häufige Fragen
Das erste Buch, das mich stark beeindruckt hat, war …
die Kinder von Timpetill. In dem Buch verlassen alle Erwachsenen die Stadt, um den schlimmen Kindern einen Denkzettel zu verpassen. Die machen zuerst Party, sehen aber bald, dass sie auch Verantwortung übernehmen müssen. Das hat mich als Kind sehr beeindruckt.
Ein gutes Jugendbuch schreibt man, indem …
man in seine eigene Erinnerung hinabsteigt, eine Geschichte hervorholt und sie mit anderen Vorzeichen neu erlebt.
Ein gutes Buch für Buben erkennt man daran …
dass bei einer Lesung die Kerle zuhören und die Bibliothekarinnen und Lehrerinnen eher sauer sind.
Bücher für Buben sollten …
witzig, spannend und am besten nicht von ihren Müttern geschrieben sein.
In Büchern für Mädchen sollte …
so vermute ich, das Zwischenmenschliche bzw. das-darüber-Reden sehr wichtig sein.
Wenn mich meine Töchter fragen, warum ich Bücher für die “Für Mädchen verboten”-Reihe schreibe, dann …
sage ich meinen Töchtern, dass ich ihnen die anderen Geschichten erzähle. Und die “Für Mädchen verboten” sind eben für Jungs.
Kinder sollten lesen, weil …
sie beim Lesen Erfahrungen machen können.
Ich arbeite zu Hause, weil …
ich meine Familie und meine Kinder erleben möchte und weil ich dadurch auch konzentrierter arbeite.
Wenn ich zu Hause arbeiten will und meine Töchter wollen mit mir spielen, dann …
wissen sie, dass sie vor Mittag keine Chance haben.
Wenn ich zu Hause arbeiten will und meine Töchter wollen wirklich unbedingt genau jetzt mit mir spielen, dann …
gebe ich irgendwann auf, vorausgesetzt ich habe keinen ganz dringenden Abgabetermin. Ich spiele dann aber absichtlich so langweilig, dass sie schon nach wenigen Minuten einsehen, dass sie mit dem Papa heute nicht viel anfangen können. Und ich kann dann wieder weiter schreiben.

