Worum geht's in „Unter Freunden”?
“Unter Freunden” hat die Ulmer Unke als Preis für den besten Jugendroman 2007 erhalten hat – verliehen von einer Jugend-Leser-Jury.
Auszug/Leseprobe
„Ihr kennt euch ja alle“, begrüßte Greg die Runde in der Küche seiner Wohnung. Acht Schüler und Schülerinnen, drei Frauen und fünf Männer hatten sich zum Käsefondueessen an dem bereits gedeckten Tisch eingefunden.
Außer Greg, dem Gastgeber, waren das Ned, sein Zimmergenosse und Paula aus der zehnten Klasse – sie war fast neunzehn, und was Schule anging wirklich hart. Selbst von Hausenthal war sie schon einmal geflogen. Wie ihre Eltern es geschafft hatten, dass sie selbst hier eine zweite Chance bekommen hatte, war allgemein unter den Schülern ein Rätsel.
Paula trug immer schwarze Hosen und Rollkragenpullover, sagte wenig und rauchte ständig selbstgedrehte Zigaretten. Angeblich hatte sie ein Kind, doch Genaueres wusste ich nicht.
Neben Paula saßen ich und Leo. Rechts von Leo, der wegen seinem gezerrten Bein an einer Ecke saß und mit auf einem zweiten Stuhl sein linkes Bein hochlagerte, hatte Micha Platz genommen.
Micha war ebenfalls in der zehnten Klasse. Er war Richter am Schülergericht und spielte in der Schulband Keyboard. Er war hager, trug eine kleine Brille und man sagte von ihm, dass er wegen irgendwelcher Computerdinger echt im Jugendgefängnis eingesessen hätte. Angeblich habe er eine Computerfirma gegründet und damit europaweit Leute abgezockt. Man munkelte, der von ihm angerichtete Schaden sei über hundert Millionen hoch gewesen.
Neben Micha hatte Jonny Platz genommen. Jonny war Motorfreak. In der Vierrad-AG wurde im Moment unter seiner Leitung ein alter Traktor neu umgebaut. Seine AG träumte davon, mit dem frisierten Gefährt irgendwann einmal bei einem Hot-Wheel-Rennen für die Schule anzutreten. Bislang war nur das Chassis fertig, bis zu ihrem ersten Start würden sie noch eine Weile schrauben müssen.
Auf dem letzten freien Platz zwischen Jonny und Greg saß Franka. Sie war groß, schlank und trug ihre blonden Haaren in einem jungenhaften Kurzhaarschnitt. Franka war Sportlerin. Langlauf, eigentlich Biathlon, aber in Hausenthal waren jegliche Waffen verboten, selbst Sportgewehre. Somit hatte Franka ihr Schießtraining in die Ferien verlegt und trainierte in Hausenthal nur Ausdauer. Im Winter richtigen Ski-Langlauf und den Sommer über war sie auf ihren Ski-Rollbrettern unterwegs. Mal eben skatete Franka am Nachmittag ins nächste Dorf und zurück. Leo hatte sich am Morgen noch gewundert, warum sie bei dem Crosslauf nicht angetreten war, inzwischen wusste er warum.
Zwischen Franka und Greg lief etwas, wurde behauptete. Ich war gespannt, ob ich nach diesem Essen wissen würde was genau.
„Ja, wie ihr euch denken könnt, wären Etliche gerne auch noch zu unserer Runde gestoßen. Aber die Küche gibt nun mal nicht mehr her und es gibt keine Stammplätze, das habe ich Sven auch so gesagt. Außerdem …“ Greg machte eine kurze Pause und nickte mir und Leo zu. „Immer nur die selben Leute nervt. Daher, willkommen an alle Neulinge, auf einen schönen Abend. Und noch eins, macht euch heute einmal ausnahmsweise keinen Stress wegen des Trinkens. Liebig und Konsorten, einschließlich unseres Hausmeisters, sind heute voll und ganz mit den Discogängern beschäftigt. Wenn hier in netter Runde, der eine oder andere, mal verbotenerweise ein Glas zu viel trinkt, so what! Wir stehen heute nicht auf der Liste.“
Die anderen um den Tisch lachten.
„Also dann!“ Greg stand auf, fuhr sich durch seine halblangen dunkelbraunen Locken und fragte in seiner fast unwiderstehlichen Art. „Wer hilft mir beim Kochen? Genauer beim Rühren? Das gilt nicht für dich Jonny, mit den Ölhänden bitte nicht und Leo, du bist entschuldigt. Mensch Leo, warum hast du denn nicht mal vorher wen gefragt, mich zum Beispiel.“
„Ich habe das nicht für nötig gehalten!“
„Tja, hinterher ist man immer klüger“, warf Micha ein, während er die Flasche Weißwein öffnete. „Wer mag probieren?“
„Ich, aber nur, wenn er nach Kork schmeckt“, rief Greg vom Herd rüber.
„Das war Loriot, mein Lieber!“ Franka nahm Micha die Flasche aus der Hand und entleerte sie, bevor jemand etwas sagen konnte, zur Gänze in den großen Topf. „Für die Käsegötter, so wie ich euch Saufnasen kenne, ist andernfalls nichts mehr fürs Fondue da.“
„So gesehen hast du auch wieder Recht.“ Micha holte aus dem Kühlschrank die zweite Flasche Weißwein und entkorkte auch diese. „Ohne mich wiederholen zu wollen …“
„Gieß einfach ein“, unterbrach ihn Jonny. „Ist doch egal, was anderes haben wir nicht.“
Er begann den Inhalt der Flasche in die auf dem Tisch stehenden Gläser zu verteilen.
„Sekunde! Jonny, du weißt doch, für solche Abende habe ich mein eigenes Greg-Spezial-Gefäß!“ Greg griff sich aus dem obersten Fach im Küchenschrank einen verzierten Zinnbecher. „Ein kleiner Tick von mir, das hier ist mein Feierbecher, sozusagen für besondere Anlässe!“
„Prost! Auf einen schönen Abend!“ Acht Trinkgefäße gingen in die Höhe.
„Wer hat diesmal sein Brot verloren?“, gickelte Franka, bereits ziemlich angetrunken, ihre Backen waren rotgefleckt und die Zunge hörbar schwer. „Das muss bestraft werden.“
„Ich war es nicht!“ riefen vier oder fünf am Tisch laut.
„Ich war´s“, gestand Ned.
„Das war bereits dein drittes Stück Brot, alter Freund und Zimmergenosse.“ Gregs Stimme war voller Mitleid. „Du weißt, was das bedeutet! Die Höchststrafe!“
„Das Geständnis!“, juchzte Franka.
„Was kommt jetzt?“, fragte leise Leo den neben ihm sitzenden Micha.
„Anstatt in den See, das intime Geständnis“, antwortete Greg für Micha laut. „Wer zum dritten Mal das Brot verliert, muss etwas aus seinem Leben erzählen. Etwas Peinliches, etwas womöglich überaus Peinliches. Etwas Wahres.“
„Aha.“
„Sekunde, ich muss überlegen“, bat Ned.
„Aber nicht wieder die Geschichte mit dem Schwulenkino aus Versehen!“, warnte Paula. „Die kennen wir zu Genüge.“
„Was ist denn das für eine Story?“, musste ich da natürlich fragen. „Klingt ja interessant!“
„Ach, nichts besonderes“, setzte Jonny an. „Wie Ned noch kiffte, da war er mal in – wo war das noch gleich?“
„Nürnberg!“ quietschte Franka. „Noch Wein bitte.“
„Meinst du nicht, du hast genug?“, ermahnte sie Greg.
„Bitte, nur noch ein Glas.“
Greg nickte und Micha schenkte Franka nach.
„Jedenfalls war er da mit seinen Eltern im Hotel und dachte sich, ich will was rauchen“, nahm Jonny seine Erzählung wieder auf. „Ned also los, um sich was zu besorgen. Unser Freund kommt an einem Café voller Araber vorbei. Ein Araber steht davor, Ned denkt sich, Araber = Kiffer, der will was verticken. Ned haut den Kerl an und der sagt: „Ja, komm mit!“ Ned folgt dem durch halb Nürnberg, der Kerl sagt ihm, da in dem Kino können wir das regeln, Ned zahlt brav für beide den Eintritt, der Kerl zieht ihn in die hinterste Reihe. Unser junger Freund hier ist so heiß aufs Dope, dass er nicht mal bemerkt, was für ein Film auf der Leinwand läuft. Der Kerl neben ihm flüstert ihm was ins Ohr, Ned denkt jetzt kommt der Deal und dann spürt er die Hand des Mannes an seiner Hose, unterwegs Richtung Schritt. Er denkt, da kommt das Zeug. Der Kerl neben ihm beugt sich wieder rüber und Ned denkt, der will ihm noch was sagen. Dann küsst ihn wer an den Hals. Ned sieht hoch auf die Leinwand, dort treiben es zwei Männer und dann kapierte selbst Ned, was hier abging. Er nur noch hoch und weg.“
„Ich liebe diese Story!“, lallte Franka.
„Oha“, murmelte ich. „Wenn ich gewusst hätte, was für Regeln hier gelten, hätte ich mir das mit der Einladung womöglich noch mal überlegt.“
„Hey, Sara, du bist hier unter Freunden. Und was die Regeln angeht …“ Greg hob seinen Zinnbecher. „Ich habe es ja Leo vorhin schon gesagt, frag besser vorher.“
„Ich weiß was!“ meldete sich halblaut Ned zu Wort. „Etwas richtig Peinliches.“
„Lass hören.“
„Wie …“ Ned hustete. „Wie ihr euch denken könnt, hat es bei mir natürlich mit Kiffen zu tun. Also, ich bin wirklich froh, dass ich es endlich nicht mehr mache. Das war echt hart. Ich … Egal. Es war mal wieder Wochenende und ich wollte, ich brauchte was. Ich also bei dem Kerl angerufen, meinem Dealer. Nur der Anrufbeantworter. War mir zu blöd was draufzusprechen. Eine halbe Stunde später rufe ich wieder an. Wieder nur das Band. Diesmal hab ich was draufgesprochen. So in die Richtung: Tag, Fred, hier ist Ned, ich dachte, du wärst zu Haus, ich wollte vorbeikommen und so weiter. Normalerweise ist er Freitags immer zu Hause, Freitag, da decken sich die Kunden fürs Wochenende ein.“
Ned machte eine kleine Pause und trank einen Schluck Wein. Ich fragte mich, was nun kam, blickte in die Tischrunde. Niemand aß augenblicklich, alle sahen gespannt auf Ned.
„Langsam bekomme ich Stress, ich rufe erneut an, denke mir, der muss doch da sein. Diesmal lasse ich nur läuten. Beim nächsten Mal spreche ich wieder drauf. Fünf Minuten später erwische ich wieder das Band, ich spreche nichts drauf, sondern lege auf. Noch eine viertel Stunde mache ich das so, dann sage ich auf´s Band: Hey, Fred, ich mach mich auf den Weg. Ich schwinge mich auf´s Fahrrad und fahre zu Fred rüber. Es ist Licht. Ich klingele, Fred macht auf, begrüßt mich mit den Worten: Tag, Ned, wir haben schon auf dich gewartet.“ Ned schluckte. „Und dann saßen sie alle da, Fred und der komplette Haufen Jungs. Und dann spielen sie mir den Anrufbeantworter vor, alles. Dieses beschissene Gerät hat sogar, wenn ich dachte, ich leg schnell wieder auf, meine Nummer angezeigt. Die haben die ganz Zeit dagesessen, gekifft, mir zugehört, sich über mich fast bepisst.“
„Puh!“ Jonny atmete tief durch. „Harte Geschichte.“
„Wie ich Ned kenne, ist die noch nicht zu Ende, oder?“, fragte Greg. „Was hast du getan?“
„Ich habe gelacht, den Joint genommen und dran gezogen und das beschissene Band mit abgehört. Fred war mein Kontakt, niemand hatte so gutes Gras wie er.“
„Das ist jetzt echt peinlich“, urteilte ich ungewollt laut.
„Muss man so sagen, ja!“, antwortete Ned. „Aber das ist ja glücklicherweise Geschichte. Ist Vergangenheit. Gut so.“
„Jungs! Mädels, der Käse wird kalt!“ Greg beugte sich vor „Vielmehr, er brennt unten an. Wer außer mir mag das noch besonders gerne, dieses geile Angebackene.“
Es war offensichtlich, Greg wollte als Gastgeber für einen Themen- einen Stimmungswechsel sorgen. Ned´s Geschichte war nicht nur peinlich, sie war demütigend gewesen, besonders der Nachtrag. Das zu verdauen – wie auch den Käse selbst -, ging nicht einfach so.
„Was meint ihr, wollen wir noch eine?“, fragte Micha und hielt die leere Weinflasche hoch. Es war bereits die Dritte.
„Eine geht noch!“, entschied Greg. „Wie gesagt, wir müssen ja heute nicht über den Tüv.“
„Ist das sicher?“, fragte ich, während ich den Kopf schüttelte, als Micha Anstalten machte mir erneut einzugießen.
„Definitiv.“ Greg nickte. „Herr Ebert, Neds und mein Hausmeister, ist der Ausputzer beim Ausflug, erfahrungsgemäß kommen die frühestens in einer Stunde zurück, bis dahin ist hier alles beseitigt.“
„Dennoch habe ich genug!“, wehrte ich mich in Richtung Micha. „Danke.“
„Leo, was meinst du, wäre jetzt nicht der passende Moment?“ Greg griff nach dem Topf Käse. „Offenbar sind alle satt, wir machen schnell die Küche, vielmehr räumen die leeren Flaschen weg. Sara hat Recht, man weiß nie. Und du stimmst derweil die Gitarre und spielt uns dann etwas.“
„Möchtet ihr das wirklich?“
„Ich warte den ganzen Abend darauf.“
Zehn Minuten später waren die Flaschen entsorgt, die Teller gespült, nur noch ein intensiver Käsegeruch hing in der Küche.
Von den vielen Kerzen brannte noch eine auf dem Tisch, und während Leo sich den Schemel für den linken Fuß zurechtschob, entzündete Paula eine ihre Selbstgedrehten.
„Geht das mit dem Bein?“, fragte Greg besorgt. „Wenn es wehtut, dann lass es!“
„Nee, ist okay.“ Leo holte einmal tief Luft. „Okay, ja, was will ich sagen … Ich fange an mit einem Stück von Tarrega, dann etwas von Albeniz, aber wichtig ist vielleicht eher, dass ich versuche, im Stil von Pepe Romero zu spielen. Mein Vorbild. Also wenn ihr das mal richtig gut hören wollt, kauft euch dessen CD.“
„Red nicht so viel, fang an“, knurrte Paula.
„Wenn es euch nervt, sagt es bitte. Ich …“ Leo stockte. Er war offenbar sehr aufgeregt. „Und dann habe ich noch zuviel Wein getrunken, dann spiele ich noch schlechter. Sorry, daran hatte ich nicht gedacht, aber das war so lustig …“
„Hey, keinen Stress, du bist unter Freunden!“, versuchte Greg ihn zu beruhigen. Auch ich lächelte ihm aufmunternd zu. Leo tat mir Leid, er hatte Schweißperlen auf der Stirn, war aber sonst kreidebleich im Gesicht.
Leo nickte, beugte sich über die Gitarre und schloss die Augen. Seine linke Hand spreizte sich unnatürlich über dem Griffbrett, die Finger der rechten Hand ertasteten die Seiten etwas vor dem Schallloch und dann, nach einem kurzem Innehalten, begann Leo. Seine Finger hüpften über die Seiten, es war für mich und alle anderen Anwesenden unfassbar, dass ein einzelner Mensch so viele Töne derart dichtgedrängt, aus den nur sechs Saiten einer Gitarre herausholen konnte. Leo kroch mit dem Oberkörper in sein Instrument, die Finger tanzten auf dem Griffbrett hoch und runter, es klang nicht nach einer Gitarre, sondern nach mindestens zweien. Wir Sieben in der Küche waren völlig überrascht. Nach dem ersten Stück verlangten wir ein Zweites, ein Drittes und wenn nicht irgendwann Leo selbst gesagt hätte, es langt, dann hätten wir weiter und weiter zugehört.
„Das war großartig!“, beglückwünschte ihn Greg enthusiastisch. „Ich kam mir vor wie in Madrid, oder abends in Sevilla. Ich konnte Spanien schmecken.“
„Mit einer richtigen Gitarre würde es wesentlich besser klingen“, versuchte Leo auszuweichen. Er war völlig aufgewühlt. Freude, Stolz, zugleich aber auch Scham rangen in ihm, wie ich in seinem Gesicht lesen konnte. Ich wusste ja von ihm, dass er außer vor seinem Gitarrenlehrer noch niemals zuvor vor anderen gespielt hatte.
„Natürlich waren da einige Fehler“, murmelte Leo.
„Hey, das war geil!“ Ned war ganz aufgeregt. „Wenn ich so spielen könnte, dann, dann, hey, ich würde in eine Band gehen!“
„Genau das wollte ich auch fragen“, erhob Micha seine Stimme. „Hättest du nicht Lust auf die Schulband? Du wärst echt eine Unterstützung. Kim macht eher Krach, du weißt schon, schnell und laut, Hardrock.“
„“Danke, für´s Angebot!“, Leo schüttelte den Kopf. „Aber das ist nichts für mich. Ich will nur für mich etwas herumzupfen.“
„Gezupfe?“ Greg beugte sich vor. „Leo, das war echt gut. Du solltest Musiker werden.“
„Ach was, mein Lehrer, der ist echt gut“, blockte Leo ab. “Und was hat es ihm gebracht? Er wohnt bei seinen Eltern unterm Dach und gibt Unterricht. Darauf kann ich verzichten. Und können wir von etwas anderem reden? Ist noch Wein da?“
„Für die Musiker immer!“
Auf dem Heimweg zurück zum Haus blieben Leo und ich unten vorm Eingang stehen. Es war fünf Minuten vor Elf, um Elf war Schlafenszeit, Einschluss.
„Wie fandest du den Abend.“
„Interessant“, antwortete ich. „Irgendwie komisch.“
„Mir hat´s gefallen. Greg ist echt okay.“
„Ich werde noch nicht so richtig schlau aus ihm. Was mir gefallen hat, war dein Gitarrenspiel. Das war wunderbar.“
„Ach was.“
„Doch. Und ich war fast etwas sauer, dass du mir nicht vorher gezeigt hast, wie gut du spielst.“ Ich drückte mich an ihn, was er nicht nur geschehen ließ, er drückte vielmehr zurück. „Und ich musste irgendwann daran denken, was so flinke Finger noch alles zum schwingen bringen können.“
„Sara!“ empörte sich Leo wurde aber einer weiteren Bemerkung enthoben, da in diesem Moment die Tür hinter ihnen aufging.
„Zapfenstreich!“ Frau Hussemann grinste. „Ihr könnt morgen weiterreden. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Abend.“
“Allerdings.“
Wir drückten uns an der Lehrerin vorbei und verschwanden in unseren jeweiligen Wohnungen

Ich finde es komisch, dass ein Mann eine Geschichte aus der Sicht einer 16Jährigen schreibt. Ich bin nun selber so alt und habe ob und zu damit sehr Mühe.